Fallberichte

Alzeri

Das ist Alzeri Mwachiro Mwarundu. 

Er ist am 24.06.2002 geboren und lebt mit seiner Familie in Tezo. 

Beide Eltern leben, haben aber keine fixen Anstellungen, nur Gelegenheitsjobs und sind nie zur Schule gegangen. Alzeri ist das dritte von 7 Kindern. 

Mit 5 Jahren wurde Alzeri krank (es dürfte eine Form von Muskeldystrophie sein), was in weiterer Folge zu einer Verkrüppelung seiner Beine führte. Er kann weder stehen noch gehen. Aus diesem Grund wurde er nie zur Schule geschickt. 

Die Familie lebt in einem landesüblichen Lehmhaus, sie besitzen 2 Betten welche von den Eltern und dem Letztgeborenen benützt werden. Alle anderen schlafen auf dem Boden. Die meisten seiner Geschwister gehen nur unregelmäßig zur Schule, da die Eltern oftmals die Schulgebühren nicht bezahlen können. 

Alzeri wird - je nach Subtyp seiner Erkrankung - in den nächsten 10 bis 30 Jahren sterben. Und bis dahin immer schwächer werden. Er bräuchte so dringend einen Rollstuhl, in dem er fixiert werden kann, wenn seine Muskeln zu schwach werden um ihn aufrecht zu halten und den man mit Kissen polstern kann, so dass er sich nicht wundsitzt. Derzeit sitzt/liegt er den ganzen Tag im Sand vor dem Haus....

 

Wir freuen uns riesig, dass wir für Alzeri nun einen Rollstuhl mit Spezialkissen bestellen konnten! Asante sana! 


Matendo Foster

Matendo Foster ist am 20.10.1999 geboren, Er besucht derzeit die 7. Klasse der Bahati Primary School und wohnt mit seiner Familie in Tezo. 

Beide Eltern leben sind aber geschieden. Die Kinder leben bei Stiefmutter und Vater, der versucht mit Gelegenheitsjobs die Familie über Wasser zu halten. Matendo ist der Erstgeborene. Er hat einen Bruder und eine Schwester. Die Stiefmutter hat weitere 4 Kinder in die Familie mitgebracht. 

Matendo ist ein durchschnittlicher Schüler, der allerdings weitaus mehr Potenzial hätte, wenn er die Schule regelmäßiger besuchen könnte. Aufgrund nicht bezahlter Schulgebühren, wird er immer wieder nach Hause geschickt. Das selbst gilt für alle Geschwister. 

Wir wollen die Familie mit Schulgebühren unterstützen und Matendo dabei helfen, nach Abschluss der 8. Klasse einen guten Platz in einer Highschool zu finden. 


Asha Kazungu Nguma

Asha ist am 6. Juli 2003 geboren und besucht derzeit die 5. Klasse der Bustani Bora Academy. 

Ashas Vater ist bereits verstorben. Er lebte in einem (traditionellen) polygamen Familiensystem. Ashas Mutter ist seine vierte Frau. Sie verkaut Feuerholz um die Familie zu ernähren. Sie leben in einem Lehmhaus mit 2 Räumen, Asha teilt einen Raum und ein Bett mit ihrer Mutter und ihren 4 Geschwistern. Matratze haben sie keine. Im anderen Raum halten sie Ziegen und Hennen. 

Asha ist eine sehr gute Schülerin, obwohl sie den Unterreicht aufgrund fehlender Schulgebühren nicht regelmäßig besuchen kann. Sie träumt davon Krankenschwester zu werden. 

Wir wollen die Familie mit Schulgebühren und Schuhen unterstützen und Asha dabei helfen, ihren Traum wahr werden zu lassen. 


Winnie Mwamuye


Winnie ist ebenfalls ein Schwester von Patricia und Milton. Sie ist am 2.3.2008 geboren und besucht derzeit die Klasse 1 der Bahati Primary School. 

Seit dem Tod des Vater ist die Familie in großen Schwierigkeiten. Die Mutter versucht mit kleinen Gelegenheitsjobs die Familie durchzubringen. Sie leben in einem kleinen Lehmhaus mit 2 Räumen. Die Kinder schlafen zusammengepfercht in Betten ohne Matratzen. Oft kann die Mutter die Schulgebühren nicht bezahlen oder die Kinder haben keine Schuhe, weshalb sie immer wieder nach Hause geschickt werden. 

Wir wollen die Familie mit Schulgebühren, Schuhen und Betten inkl. Matratzen unterstützen. 


Judith Mwamuye

Judith ist ebenfalls eine Schwester von Patricia, Milton und Winnie. Sie wurde am 30.8.2009 geboren und besucht derzeit die KG3 (letztes Vorschuljahr). 

Seit dem Tod ihres Vater ist die Familie in großen Schwierigkeiten. Die Mutter versucht mit kleinen Gelegenheitsjobs die Familie durchzubringen. Sie leben in einem kleinen Lehmhaus mit 2 Räumen. Die Kinder schlafen zusammengepfercht in Betten ohne Matratzen. Oft kann die Mutter die Schulgebühren nicht bezahlen oder die Kinder haben keine Schuhe, weshalb sie immer wieder nach Hause geschickt werden. 

Wir wollen die Familie mit Schulgebühren, Schuhen und Betten inkl. Matratzen unterstützen. 

Joy Junior School


Das ist die Joy Junior School, die sich in Tezo befindet. Es ist eine relativ neue Schule mit 75 Schülern, derzeit von Babyklasse bis Klasse 1. Sehr gerne würden sie ihren Schulbetrieb bis Klasse 8 erweitern. Im Moment sind 2 Lehrer in der Schule beschäftigt. Es würden dringend mind. 5 weitere Lehrer benötigt werden, um einen qualitativen Unterricht anbieten zu können. Die Schule wurde für ganz arme Familien ins Leben gerufen, deshalb können die Eltern kaum Schulgebühren aufbringen. Die Kinder werden unter einem Baum unterrichtet, wo sie den ganzen Tag ohne Essen verbringen. Es gibt weder Klassenräume, noch Schreibtische oder Uniformen, Bücher und Schuhe. Die meisten Kinder sind von Jiggas (Würmer in den Füßen) befallen.

Wir möchten damit starten, die Jiggas "auszurotten" - also die Kinder zu behandeln und mit der Anschaffung von Schuhen und Schreibtischen präventiv gegen Neubefall zu schützen (weg vom Sitzen am Boden). In weiterer Folge würden wir gerne mit weiterem Lehrpersonal und Büchern helfen. 


Naomi und Perris Kalume


Naomi und Perris sind schon seit vielen Jahren unsere Patenkinder über das Projekt Harambee (www.harambee.at) und besuchen beide die Kilifi Vonwald Schule. Bei unserem letzten Besuch, mussten wir entsetzt feststellen, dass die beiden mit ihrer Familie in furchtbaren Zuständen leben müssen. 

Die Mutter ist taub-stumm, allein stehend und hat bereits 5 Kinder (teilweise durch Vergewaltigung entstanden). Sie kann sich kaum schützen und auch nicht schreien, wenn sich nachts jemand zu ihr ins Haus schleicht. Die gesamte Familie ist von Jiggas befallen, teilweise so schlimm, dass die Zehen bereits in Gefahr waren abgenommen werden zu müssen. Das Haus, in dem die Familie lebt, gleicht einer "Ruine", das Dach ist undicht, die Wände windschief. 

In der Zwischenzeit konnten wir das Haus neu bauen inkl. einer Tür, die man abschließen kann (das war der größte Wunsch der Mutter). Die gesamte Familie wurde gegen Jiggas behandelt und mit Socken und Schuhen versorgt, die Mutter eingeschult, wie sie in Zukunft vorbeugen kann. 

Auch Betten und Matratzen wurden besorgen. Im nächsten Schritt wollen wir noch das Haus fertigstellen, damit es nicht in der nächsten Regenzeit wieder beschädigt wird. 



Viele weitere Kinder suchen Paten um regelmäßig die Schule besuchen zu können. Alle Kinder findet ihr hier